Corona Hilfe in unseren Projekten

Nachricht unseres Ansprechpartners aus Indien/Mitraniketan: „Kerala people started coming from other parts of India & abroad. Selected of them will be quarantined in different Public institutions.

In Mitraniketan our Boys hostel has also given for the purpose (quarantine centre). It was disinfected by the Fire Force yesterday. But one room for one person…so we have sixteen  big rooms for sixteen persons. They will accommodate one in one room only.

We are also doing our work to prevent corona virus. — a) Producing cotton Mask & giving to village houses/women & Children. — b) distributing dry food (rice etc) to community kitchen. They will cook food & supply to 250 poor & Old people everyday until Lock down is over. we donated food/cooking materials for 7 days for 250 persons per day to the village commune president. — c) Creating awareness among people.“

So helfen die Armen den noch Bedürftigeren und sorgen dafür, dass das Virus sich nicht rasant in der Umgebung der Schule ausbreitet.

Ein Dank, der bewegt

Von der Leitung des Projektes in Indien/Sakhinetipalli kam der Dank, der uns nochmals vor Augen führt, wie auch mit kleiner, aber stetiger Hilfe Schicksale beeinflusst und Leben verändert werden können:

Anfang April dieses Jahres, mitten hinein in die Corona Krise, richtete der Leiter der dortigen Schule ein Dankes-Schreiben am Manfred und Marlene, das wir gerne hier allen verfügbar machen:

„Dear Manfred and Marlin – It was great pleasure to hear from you and thank you so much for your continuous support. Because of your tremendous support for last 20 years more than 500 unprivileged children were benefitted. Yes I can proudly say you brought a big difference in their lives. They were doing good in their lives and became a family person and (are) working as technical skilled persons, teachers, pastors, customer support workers, tailors, small business and…etc. Because of your numerous support they came to FFC Home, Sakhinetipalli and went to school and became productive to themselves and also having their own family.“

Unserer Dank geht natürlich an alle, die dazu beigetragen haben. Wir machen weiter und hoffen auf Ihre Unterstützung.

Jedes Haus braucht ein Dach…

und wir brauchen Ihre Hilfe!

Die diesjährige Schüler-, Eltern-, Lehrer-Gruppe des Heisenberg-Gymnasiums Karlsruhe/Ettlingen/Bruchsal reiste Mitte Februar nach Süd-Indien, um zu helfen, das in die Jahre gekommene Mädchenwohnheim zu renovieren. Das von Laurie Baker in den 50er. Jahren erbaute Gebäude gehört zu den ersten in Mitraniketan und weist den für Kerala typischen Baustil auf.

Die Gruppe machte sich an die Arbeit und erreichte erstaunliche und sichtbare Fortschritte. Klar wurde jedoch auch, dass ohne weitere Zuschüsse das ursprüngliche Ziegeldach und der Dachstuhl nicht zu erhalten sind.

Daher die heutige Bitte um Spenden für die abschließenden Dacharbeiten, die, so hoffen wir, rechtzeitig vor Eintreten des diesjährigen Monsuns beendet werden können.

Nutzen Sie bitte hierfür das hier angegebene Konto unter Angabe des Verwendungszwecks Girls Hostel. Jeder Betrag ist willkommen. Wir möchten uns dafür schon jetzt ganz herzlich bei Ihnen bedanken!

Sie erhalten über diese Seite auch alle Informationen über den Fortschritt der Bauarbeiten.

Siemens-Werk Karlsruhe spendet an gemeinnützige Organisationen

Das Siemens-Werk in Karlsruhe hat sich in den letzten zwei Jahren von Grund auf verändert – bei laufendem Betrieb und innerhalb der bestehenden Werkshallen. Ein Veränderungsprozess, der sich sehen lässt und der ohne die außergewöhnliche Unterstützung und Mitarbeit der Belegschaft nicht möglich gewesen wäre. Als Anerkennung stellte die Werksleitung der Belegschaft 15.000 Euro zur Verfügung. Die Belegschaft sollte selbst entscheiden, wofür das Geld eingesetzt wird. Eine Abstimmung unter den Mitarbeitenden ergab: Die 15.000 Euro sollen für gemeinnützige Zwecke gespendet werden. In einer zweiten Runde haben die Mitarbeitenden abgestimmt, welche Organisationen die Spende erhalten sollen.

Fünf gemeinnützige Institutionen aus der Technologie-Region Karlsruhe erhalten nun eine Spende und dazu gehörte auch die UNESCO-Partner-schule Heisenberg-Gymnasium, als willkommener Beitrag Mitraniketans altes girls hostel zu sanieren.

Unser herzlicher Dank geht an Siemens und deren Belegschaft

Laurie Baker in Mitraniketan

Wer war Laurie Baker … und warum interessiert er uns heute? Weil der im März 1917 in England geborene und 2007 in Trivandrum verstorbene Architekt Laurence (Laurie) Wilfred Baker Mitraniketan über Jahrzehnte mit seiner wunderschönen „low cost“ Bauweise entscheidend prägte und es nun an uns liegt, dieses Erbe zu erhalten.

Im Februar 2020, mit dem dann stattfindenden Schüler-Besuch, bemühen wir uns um das nun in die Jahre gekommene girls hostel, das einer gründlichen Renovierung bedarf. Die gute und uns froh stimmende Nachricht ist: das Gebäude bleibt erhalten und muss lediglich umfassend saniert werden.

Wer war Laurie Baker? Laurie Baker beendete 1937 das Architektur-studium in Birmingham. Während des Zweiten Weltkrieges diente er im freiwilligen Rettungsdienst, und wurde u.a. neben China und Burma nach Indien, auf eine Lepra-Krankenstation versetzt.  Die dort vorgefundenen menschenunwürdigen Heime, in denen die Kranken untergebracht waren, und sein Studium veranlassten ihn bald, sich dem Umbau und der Erneuerung des Umfeldes zu widmen. Allerdings musste er sehr schnell begreifen, dass seine akademische Ausbildung nicht zur Lösung der hier vorgefundenen Probleme beitragen würde. Materialien, Witterung, Monsun, Insektenbefall waren nun seine Herausforderungen. Laurie Baker erkannt das Problem und begann sich mit den Bauweisen der einheimischen, indischen Architektur zu befassen und konzentrierte sich auf das Wissen der lokalen Bauherren.

Es dauerte nicht lange bis er seinen eigenen Stil gefunden hatte. Anders als seine Zeitgenossen, richtete Baker die Bauwerke extrem nach dem Nutzen und den zukünftigen Bewohnern, nach Kosten und nach der Struktur des vorgefundenen Geländes aus. Ohne jedoch Funktionalität (Lüftung, Raumnutzung, Licht) und Ästhetik außer Acht zu lassen. Das Ergebnis können wir an allen unter der Leitung von Mr. Viswanathan gebauten Gebäuden in Mitraniketan bestaunen. „Low cost building heißt es auch hier, was Mitraniketan und allen seinen Einheiten einen freundlichen und einladenden Charakter verleiht.

Laurie Baker, lebte seit 1945 in Indien, Kerala, wo er über 60 Jahre die Baulandschaft prägte und von der Regierung, für seine Verdienste als Architekt, ausgezeichnet wurde.

Weihnachtsbrief 2019

Liebe Freunde und Mitglieder, 

schon wieder ist ein turbulentes Jahr (fast) vorbei und wir wenden uns an Sie, um uns ganz herzlich bei Ihnen zu bedanken. Ihre Spenden haben vielen Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit gegeben, einen Kindergarten, eine Schule oder eine Ausbildungsstätte zu besuchen.  

Immer wieder kommen aber neue Aufgaben auf unseren Verein zu, die es in Absprache mit der jeweiligen Projektleitung zu bewältigen gilt: etwa die Renovierung des alten Mädchenwohnheims in Mitraniketan, die Ausstattung der Schule für behinderte Kinder und Jugendliche in Sakhinettipalli, die Aufstockung des neuen Schulgebäudes in Katmandu oder die Finanzierung eines Containers als Klassenzimmer. All diese Projekte sollen gestartet oder fortgesetzt werden.

Dafür brauchen wir weiterhin Ihre Unterstützung. Wir  möchten Sie deshalb ganz herzlich um eine Spende für unsere Projekte bitten. Selbstverständlich erhalten Sie eine Spendenbescheinigung für 2019 spätestens im Januar 2020.

Eine ruhige und besinnliche Vorweihnachtszeit, frohe Festtage und ein gutes neues Jahr wünschen Ihnen

Ulrich Schmitz , Manfred Schumacher , Dr. Bernhard Walter 

Sich bewegen heisst auch bewegende Momente erleben

Dr. Rolf-Dieter Löw kann vieles dazu sagen und gibt uns einen Einblick in die in Tansania kürzlich gemachten Erfahrungen. Lesen Sie hier

Spendenaktion gestartet

Mit Freunden hat Rolf-Dieter Löw inzwischen zudem eine Spendenaktion für das St. Benedikt’s Hospital gestartet. „Damit zumindest die stationär aufgenommenen Kinder kostenfrei behandelt werden können. Und ihre Familien wegen der hohen Krankheitskosten nicht noch weiter verarmen“.

Gute Nachrichten…..

… nicht nur für die Indien-Gruppe 2018

Es war heiß und es war anstrengend während der Indienreise im Februar 2018. Aber das Ergebnis der damals bearbeiteten Baustellen läßt sich sehen: z.B. hat der von euch abgetragene Steinhaufen in den Bereichen des alten boys hostels nun einer rutschfesten Pflasterung Platz gemacht und bietet den Besuchern – auch während der Monsunzeit – freien und sauberen Zugang zu der neuen Bibliothek und IT-Raum. Eines der Räume wurde mit Tischen und Bänken ausgestattet, so dass sich die Kinder, im gut temperierten Raum, zum Lesen zurückziehen können. Was sie auch tun. Wir kamen überraschend dort vorbei und wurden freundlich von der Aufsichtslehrerin und den Kindern begrüßt. Stolz zeigen sie uns die bereits bestückten Regale und die fertigen Räume.

Um den Eingangsbereich erreichen zu können, musste die durch starke Regenfälle verursachte Erosion ausgeglichen und dazu die Rampe ergänzt und befestigt werden. Anhand des neu hinzugefügten (noch helleren) Materials ist leicht ersichtlich, welche Wucht das Wasser entwickelt und mit welcher Kraft es die Erde Jahr für Jahr abgetragen hat. Das Gefälle wurde ausgeglichen die Mauer gesichert.

Um das weitere Abtragen der Erde zu vermeiden war eine andere Baustelle zuständig und auch hier läßt sich das Ergebnis unserer (nicht immer einfachen) Arbeit sehen.  

Die Rückseite des Gebäudes und die gesamte Fläche bis zu dem Unterrichtspavillon wurde durch ‚unsere‘ Mauer gesichert und die von uns begonnene Aufschüttung der Erde sind nun beendet. Auch die Stufen sind fertig gebaut. Die Kinder nutzen selbst die gesamte Fläche der Mauer – bis hin zu dem neuen boys hostel  – um Töpfe mit Ablegern und Blumen zu stellen. Damit legen sie später Beete an, die wiederum beitragen die Erde zu befestigen und lernen ganz nebenbei einiges über das Pflanzen und deren Wirkung.

Nun kann der Regen kommen und Wassertanks und Brunnen füllen!

 

Worte der Erinnerung und des Abschieds

Es ist uns ein Herzensanliegen, denn Hans-Jörg Lindenberger war nicht nur Mitglied des Vereins, sondern für viele von uns auch ein sehr guter Freund.  Sein unstillbares Interesse an unendlich vielen Themen, die er gründlich studierte, erstreckte sich auch auf die Projekte des Vereins „Zukunft für Kinder“. So packte er öfters die Koffer und machte sich auf die Reise, um sich vor Ort eine eigene Meinung zu Land und Leuten, den von uns betreuten Projekten, zu bilden. Sein lebendiger Geist und scharfer Verstand hat nicht nur jede Vereinssitzung, sondern jede Unterhaltung bereichert. Sein prüfender Blick in die Vereinsbücher waren eine wertvolle Stütze für unsere Arbeit. Für uns plötzlich und unerwartet kam am 2. Mai sein Tod. Wir werden Hans-Jörg vermissen und sein ganz eigener Humor wird uns fehlen.