Honduras

– Neue Hoffnung in der Gemeinschaft
– Vermittlung von respektvollem, gewaltfreiem Umgang
– Geschützt einfach Kind sein dürfen

Honduras: Puerto Lempira (Gracias a Dios)
Nepal

– Bildung für die Gesellschaft
– Potentiale fördern
– Persönliches Bestes erreichen

Nepal: Chitwan (Kathmandu)
Indien: Sakhinettipalli

– Chancen trotz Beeinträchtigung
– Selbstständigkeit ein kostbarer Wert
– Gleichberechtigt in der Gesellschaft

Indien: Sakhinettipalli (Andra Pradesh)
Indien: Mitraniketan

– Hilfe zur Selbsthilfe
– Gemeindezentrierte Bildung
– Bildungszentrierte Gemeinschaft

Indien: Mitraniketan (Kerala)
Namibia

– Auffangen verwaister und gefährdeter Kinder
– Schule, die Brücke in die Gesellschaft
– Ansprache für Kinder in Not

Namibia: FHS Katutura (Windhoek)
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Nepal
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Indien: Sakhinettipalli
Indien: Sakhinettipalli
 Indien: Mitraniketan
Indien: Mitraniketan
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Chronik der aktiven Projekte

Mitraniketan/Indien

Nachdem noch in den ersten Monaten 2020 die Pandemie in Indien nicht ganz so dramatisch zu sein schien, hat die zweite und dritte Corona-Welle auch den Bundesstaat Kerala und insbesondere unser Projekt „Mitraniketan hart getroffen. Die Einnahmequellen Mitraniketans sind weitgehend versiegt. Die Gehälter der Angestellten, der Lehrer sowie der Mitarbeiter der verschiedenen Ausbildungsstätten konnten und können nicht mehr oder nur zu einem kleinen Teil bezahlt werden. Die auf dem Gelände angesiedelte Firma ist (nach einigen Todesfällen, die auf Corona zurückzuführen sind) geschlossen, so dass mehr als 200 Frauen aus der unmittelbaren Umgebung Mitraniketans (teilweise Ehefrauen oder Verwandte der Mitarbeiter) weder Arbeit noch Einkünfte haben.   In den letzten Wochen sind seitens der Regierung einige Lockerungen für die Schulen vorgenommen worden, von einer nachhaltigen Besserung der Situation kann aber noch nicht gesprochen werden. So ist das Herzstück Mitraniketans, das „Internat“ für unterprivilegierte Kinder, wieder geöffnet, doch fehlen die Kinder aus den Stammesgebieten der Tribals, denen ein Zugang zur Schule wegen der Pandemie immer noch verwehrt bleibt, so dass zur Zeit nur etwa 25 Kinder aus der näheren Umgebung die Schule besuchen können. Ein normaler Schulbetrieb, der vor Corona weit mehr als 200 Kinder versorgte, ist unter diesen Umständen nicht möglich. Viele weitere Aktivitäten Mitraniketans – wie etwa Fortbildungskurse für indische Auszubildende – fallen komplett aus. Besuche ausländischer Gäste sind nicht erlaubt, so dass auch die Einnahmen aus dem Guesthouse, aus den Verkäufen der Bäckerei, Töpferei und Weberei, aber auch Spenden fehlen. Zu befürchten ist, dass der weitgehende Stillstand noch eine Weile andauern wird. Wir hoffen aber, dass zumindest die Kinder aus den Stammesgebieten bald wieder beschult werden können.  Unser Verein „Zukunft für Kinder“ möchte Mitraniketan in zweierlei Hinsicht helfen: zum einen (wie auch im letzten Jahr) mit einer Corona-Hilfe, über deren Verwendung die Projektverantwortlichen je nach Bedarf selbst entscheiden können, zum zweiten mit einer Unterstützung zur Fortsetzung der Renovierung des alten Mädchenwohnheims, um Arbeit und Einkünfte für die Handwerker Mitraniketans zu generieren, aber auch um den Kindern aus den Stammesgebieten nach ihrer Rückkehr ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen.

Sakhinettipalli/Indien

Unser Kontaktmann und Leiter des Projekts, Kim Nathan, schreibt uns fast schon verzweifelt, dass die Lage  zur Zeit sehr schwierig ist. Nicht nur, dass in den letzten Jahren die Überschwemmungen durch den Monsun immer zahlreicher und schlimmer geworden sind, sondern dass auch die Auswirkungen der Pandemie unser Projekt sehr hart treffen. Zwar sind die Kinder und auch die Familie Nathan bisher von einer Ansteckung verschont geblieben, aber die finanziellen Folgen sind verheerend. So sind die Kosten für Baumaterialien, aber auch für Nahrungsmittel und Dinge des täglichen Lebens immens gestiegen. Auch zusätzliche Ausgaben im direkten Zusammenhang mit Covid, wie z.B. ein vom Staat gefordertes Krankenzimmer für Pandemie-Patienten mit entsprechender Ausrüstung (Sauerstoff, Masken, Betten etc.), belasten das Budget. Dank unserer Hilfe ist es aber trotzdem gelungen, die geplanten Maßnahmen der letzten Jahre zur Verbesserung der gesamten Situation abzuschließen bzw. in Angriff zu nehmen: 

  • Bau einer Schutzmauer einschließlich Überwachungskameras 
  • Erneuerung des Drainagesystems 
  • Renovierungsarbeiten in den Wohngebäuden und Neubau von drei Toiletten/Waschräumen 
  • Montage einer Solarstromanlage zur Heißwasserversorgung 
  • Bau einer Filteranlage zur Verbesserung der Trinkwasserqualität 
  • Erneuerung der Küchenausstattung (Kantine) 
  • Fertigstellung des Schulgebäudes 
  • Einrichten der Klassenzimmer 
  • Anschaffung von Unterrichtsmaterialien 
  • Renovierung und Vergrößerung des Sport- und Spielgeländes

Zur Zeit leben ca. 30 Kinder im Projekt – weniger als vor der Pandemie – und der Unterricht konnte die letzten anderthalb Jahre nur unregelmäßig stattfinden. Trotzdem ist in den Worten Kim Nathans an uns nicht nur die Verzweiflung zu spüren, sondern auch die Hoffnung auf ein zukünftig besseres Leben für die Kinder: 

„Wegen der Corona-Epidemie geht zur Zeit alles durcheinander. In jeder Minute Anspannung mit all den Kindern und die Kosten für Verpflegung und Unterhalt steigen und steigen… Es ist in dieser Zeit eine schwere Bürde, das Waisenhaus am Laufen zu halten, aber dank eurer Zuneigung, Liebe und Unterstützung haben diese Kinder weiterhin  ein gutes Leben und die Hoffnung auf eine lebenswerte Zukunft. Wir lieben euch und beten für euch.“  

Kathmandu/Nepal

Wie in vielen Ländern der Welt wütet das Corona-Virus auch in Nepal. Besonders betroffen sind neben der Hauptstadt Kathmandu auch die Regionen entlang der Grenze zu Indien. Diese „offene“ Grenze erlaubte vielen Nepalesen, aus Indien ohne Kontrolle in ihre Heimat zurückzukehren. Damit brachten sie auch die sich schnell ausbreitende Delta-Variante mit. Das führte in Nepal zu einem kompletten Lockdown, der kompromisslos teilweise mit Prügel- und Gefängnisstrafen durchgesetzt wurde. Betroffen ist auch die von uns unterstützte „Green Society Public School“  in Chitwan,  deren Lehrer und Schüler nach Hause geschickt wurden und die in den letzten beiden Jahren nur wenige Wochen geöffnet war. Unser Partner für unsere Schule Sher Bahadur Pariyar hat mit seinen Freunden ein Hilfsprogramm für die armen Familien der Schüler ( das sind ca. 150 Familien, die kein Schulgeld für ihre Kinder zahlen müssen ) gestartet. Jede der betroffenen Familien bekommt pro Monat 25 Kilogramm Reis, 5 Kilogramm Linsen, 1Liter Öl und 1 Kilogramm Salz im Wert von 30 Euro. Problematisch bleibt aber weiterhin die Bezahlung der Lehrer der Schule, die ein Anrecht auf ihr Gehalt besitzen. Zwischenzeitlich sind seit April 2021 ca. 12 000 Euro angefallen, die noch ausbezahlt werden müssen.  Ende letzten Jahres haben wir entsprechend der Beschlüsse der Mitgliederversammlung noch 3000 Euro überwiesen, die zweckgebunden für die Anschaffung von acht Beamern verwendet wurden. Wir alle hoffen, dass im Herbst die Schule wieder geöffnet werden kann, obwohl sich die Situation in Nepal in den letzten Wochen durch den extremen Monsun und damit verbundenen Hochwasser und Überschwemmungen in vielen Landesteilen (auch in Chitwan) zugespitzt hat.

Windhoek / Namibia

Einst deutsche Kolonie, bis 1990 unter südafrikanischem Apartheits Systems, ist Namibia heute zwar eines der wohlhabendsten Länder Afrikas, aber auch das mit den größten Einkommens- und Bildungsungleichheiten. Ca. 20 % der namibischen Kinder sind verwaist und fast ebenso viele sind, trotz des gut etablierten Schulsystems, ohne Schulbildung.

Family of Hope Services, 2003 von einer botswanischen Sozialarbeiterin gegründet, wirkt diesen Ungleichheiten mit einem innovativen Konzept entgegen. Mit einer vielseitigen Sozialarbeit, wie der Hilfe bei Behördengängen oder der Trauma Behandlung, liegt der Schwerpunkt des Projektes auf der (Wieder-) eingliederung der Jugendlichen in Schule und alltägliches Leben. 

Das Herzstück ist die kleine, aus Containern zusammen gezimmerte Schule in Katutura, der informellen Siedlung am Rande Windhoeks. Die Schule nimmt kostenlos Kinder auf, die nicht lesen und rechnen können, Konzentrationsschwierigkeiten durch Erkrankung, Unterernährung oder Traumata haben. Ziel ist es, dass jedes Kind nach 3 Jahren (wieder) eine staatliche Schule besuchen kann.

Puerto Lempira / Honduras

Hoffnung schenken in Gracias a Dios!

Im Nordosten von Honduras in Puerto Lempira, im Biosphärenreservat Río Plátano, an der Lagune Caratasca, befindet sich unser neues Projekt “Dar Esperanza“ mit dem schönen Namenn „Hoffnung schenken“ . Hoffnung für die Kinder und Jugendlichen der 20.000 Einwohner großen Hauptstadt des Departments Gracias a Dios.

Diese Gegend, auch La Moskitia genannt, liegt in den noch verbliebenen tropischen, von großen Flüssen durchzogenen, Regenwäldern Zentralamerikas. Es ist das Land der indigenen Völker der Miskitos. Auch die Völker der Tawahkas, Pechs und Garífunas sind dort zuhause.

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