Jahresberichte

Protokoll der Mitgliederversammlung
Des Vereins „Zukunft für Kinder“ e.V. am 2. 5.2018                                                     (Ort: Schnetzlerstr. 2, 76137 Karlsruhe; Protokollant: Manfred Schumacher)

Die Mitgliederversammlung wurde fristgerecht einberufen, die Tagesordnung mitgeteilt. Gegen Form und Frist der Einladung wurden keine Einwände erhoben. Die Beschlussfähigkeit wurde zu Beginn der Sitzung festgestellt.                                  Anwesende: Bernhard und Virginia Walter, Uli und Erika Schmitz, Hans-Jörg Lindenberger, Rolf-Dieter Löw, Liz Schlindwein, Teresa Schulte, Manfred und Marlene Schumacher

1. Eröffnung der Sitzung
um 19.00 Uhr durch Uli Schmitz. Kurzer Lagebericht über unsere Projekte. Unterstützt wurden die Projekte Mitraniketan, Sakhinettipalli und das Social Welfare Council in Chitwan/Katmandu.

2. Bericht des Kassenwarts
Uli Schmitz legte den Finanzbericht 2017 vor. Die Gesamteinnahmen betrugen in 2017 € 21.956,38. Die Ausgaben beliefen sich auf € 22.990,39 davon € 710,54 Verwaltungskosten. Der Kontostand am 31.12.2017 beläuft sich auf € 42.308,27 (weitere Angaben siehe Finanzbericht 2017).
Der aktuelle Mitgliederstand ist 143, bei leicht fallender Tendenz. Der Spenderkreis ist größtenteils identisch.

3. Bericht des Kassenprüfers
Hans-Jörg Lindenberger hat am 2.05.2018 die Kasse geprüft. Nach Einsicht in Kassenbücher und Kontoauszüge stellt Herr Lindenberger die ordnungsgemäße Führung der Kasse fest und beantragt die Entlastung des Kassenführers Uli Schmitz.
Die Entlastung erfolgt einstimmig.
Herr Lindenberger erklärt sich bereit, die Kasse auch 2019 zu prüfen. Als Ersatz wird Philipp Verminnen vorgeschlagen.

4. Entlastung
Herr Lindenberger beantragt die Entlastung des Vorstandes. Dieser wird einstimmig entlastet.

5. Neuwahl des Vorstandes für ein weiteres Jahr
Der Vorstand (Walter, Schmitz, Schumacher) wird einstimmig gewählt.

6. Berichte über unsere Projekte und deren Weiterführung

a) Social Welfare Council/Kathmandu
Nach Überwindung der Schwierigkeiten (siehe letzter Bericht) gibt es nun überaus positive Nachrichten über das von uns mitunterstützte Projekt. Die Schule ist mittlerweile so weit fertiggestellt, dass geregelter Unterricht in 9 Klassen mit insgesamt 340 Schülern stattfindet. Diese kommen aus allen sozialen Schichten. Es ist somit eine kastenfreie Schule, bei der ca. 80 Schüler aus sehr armen Verhältnissen kein Schulgeld zahlen müssen. Neben Dr. Löw haben inzwischen weitere Vereinsmitglieder das Projekt besucht und waren sehr beeindruckt v.a. auch von jungen Lehrern mit guter Qualifikation. Ein weiterer Ausbau der Schule ist geplant.
Dafür beantragt Rolf Löw 6000,–€.
Der Antrag wird einstimmig angenommen unter der Voraussetzung, dass die bisher fehlenden Belege für die Verwendung der letzten Zuwendung noch eingehen. Herr Löw will sich darum kümmern.

b) Sakhinettipalli/Andra Pradesh
Das Projekt läuft weiterhin gut. Allerdings gab es in 2017 größere Schäden im Projekt, verursacht durch außergewöhnlich starke Monsunniederschläge, die z.T. mit heftigen Zyklonen (trop. Stürme) einhergingen. So mussten z.T. größere Reparatur- und Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt werden, die das Budget des Projektes stark belasteten. Dies ist auch der Grund dafür, dass natürliche Abgänge von Heimkindern zunächst nicht ersetzt wurden, so dass sich im Moment die Zahl der Kinder im Heim auf 36 reduziert hat. In der Schule werden zurzeit 63 Kinder unterrichtet. Drei Lehrer von außerhalb unterstützen Shanti, die Frau von Kim Nathan. Trotz der Schwierigkeiten wurden von uns unterstützte Maßnahmen durchgeführt, wie z.B. die Anbringung von Sonnenkollektoren für die Stromerzeugung, die Sanierung der Toiletten und der Drainage sowie die Errichtung der Schutzmauer rund um das Projekt. Diese soll mit der neuen Spende fertiggestellt werden. Weitere geplante Maßnahmen sind
– Kauf einer Waschmaschine, einer Kühltruhe und eines PC (v.a. auch für Lehrprogramme)
– Ausbau des Spielplatzes
– Befestigung der Zufahrtsstraße zum Campus
– Wassererhitzer für die Duschen in Verbindung mit der Solaranlage
Dafür werden von M. Schumacher 8.000,–€ beantragt und genehmigt. Voraussetzung für die Auszahlung ist jedoch die noch ausstehende Ausgabenbestätigung der letztjährigen Spende durch Rechnungen und Belege.

c) Mitraniketan/Kerala
Uli Schmitz berichtet, dass der Antrag für die Renovierung des alten Mädchenwohnheims über 37.000 € beim BMZ gestellt wurde. Der Antrag wurde auch anerkannt, aber nur mit der Dringlichkeit C eingestuft. Dies bedeutet, dass für uns auf absehbare Zeit keine Chance auf einen Zuschuss besteht. Eine abgespeckte Version der Renovierung wäre nach Absprache mit Dr. Reghu denkbar. Für den Fall einer möglichen Realisierung stellt U. Schmitz den Antrag, 7.500 € dafür zurückzustellen. Der Antrag wird einstimmig angenommen.

d) Neues Projekt: Family of Hope Services
Dieses Projekt wird von unserem Vereinsmitglied Teresa Schulte vorgestellt. Sie hat selbst schon längere Zeit in diesem Projekt in Windhuk-Katutura/Namibia mitgearbeitet und war sehr beeindruckt von den dortigen Mitarbeitern und den erzielten Erfolgen. Es handelt sich dabei um eine Schule mitten im dortigen Slum. Unter schwierigsten Bedingungen wird dort den Kindern nicht nur eine elementare Schulbildung vermittelt, sondern auch Hilfe in allen möglichen Bereichen geleistet. Laut Frau Schulte mangelt es besonders an allen möglichen Schulmaterialien. Sie wird das Projekt für uns in Zukunft betreuen und auch in gewissen Abständen wieder besuchen. So wäre eine Kontrolle vor Ort gewährleistet. Frau Schulte beantragt zuunächst einmal 4000,–€, was einstimmig angenommen wird.

Verschiedenes
Diskutiert wurde die Möglichkeit bzw. die Notwendigkeit, einen neuen Flyer zu erstellen.  Sitzungsende: 21.45