Kleine Geschichte über ein großes Glück

In einer kürzlich geführten Korrespondenz erwähnte der Leiter des Projektes Sakhinettipalli, folgendes Erlebnis aus seinem Alltag:

Letztes Jahr brachte ein Mann zwei Kinder aus dem nahegelegen Distrikt zu uns. Er kannte unser Projekt durch einen Koch, der bei uns gearbeitet hatte. Diese zwei Kinder haben ihre Eltern verloren und kämpften auf der Straße um ihr Überleben. Sie waren, als sie zu uns kamen, in einer schrecklichen Verfassung. Sie lebten vom Abfall. Manchmal fanden sie noch brauchbare Dinge und konnten sie verkaufen um sich ab und an etwas Essen kaufen zu können. Sie schliefen meist an den Eisenbahnschienen in der Nähe eines Shopping Centers. Seit Thupakula und Pravar hier sind, hat sich ihr Leben komplett geändert. Sie sind sehr glücklich in unserem FFC-Home und gehen seitdem sogar hier zur Schule…“.   

Es ist uns als Verein daher ein großes Anliegen diese, und weitere, Initiativen zu unterstützen. Diesmal waren es nur zwei Kinder, die von der Straße weg kamen. Für uns sind es hingegen NOCH zwei, die einer besseren Zukunft entgegen schauen.

Daher machen wir immer weiter!

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Die Mensa steht, die Schule wächst

Seit dem letzten Besuch der Fam. Schumachen hat sich in unserem Projekt viel getan. Das von ZfK mitfinanzierte Schulgebäude ist inzwischen weitgehend fertiggestellt. Im Erdgeschoss wurde neben den Klassenzimmern eine Mensa eingerichtet, im Obergeschoss vier weitere Klassenräume. Die Schule läuft nun schon seit über zwei Jahren und allmählich kommen auch immer mehr Anmeldungen von außerhalb, so dass auch erste Einnahmen zu verzeichnen sind. Ein Hauptproblem ist und bleibt auf absehbare Zeit die Bezahlung der Lehrkräfte. Glücklicherweise können sowohl der Leiter des Projekts Kim Nathan als auch seine Frau selbst unterrichten – das entschärft das Problem, genügt aber nicht. Kim äußert jedoch die Hoffnung, dass in Zukunft noch mehr externe Kinder die Schule besuchen werden, so dass sich eine gewisse finanzielle Selbstständigkeit einstellen wird. Ein besonders freudiges Ereignis ist, dass zwei der jungen Männer – beide leiden an Kinderlähmung und sind stark gehbehindert – heiraten konnten. Der eine hat darüber hinaus eine Arbeit als Verwaltungsgehilfe in einem Hospital gefunden. Er kann aufgrund von PC-Kursen, die im Campus abgehalten werden, mit Computern umgehen. Der andere arbeitet als Betreuer für die Kinder im Campus. Insgesamt leben ca. 50 Kinder im Projekt, was die sehr erfreuliche Entwicklung in Sakhinettipalli anschaulich zeigt.

Neue Unterrichtsräume in Sakhinettipalli

Sakhinettipalli – Indien

In unserem letzten Jahresbericht hatten wir über den geplanten Aufbau einer eigenen Schule in Sakhinettipalli berichtet. Wir dürfen Ihnen die erfreuliche Mitteilung machen, dass inzwischen der zweite Stock des Gebäudes fertiggestellt wurde und für einen bzw. zwei Unterrichtsräume zur Verfügung steht. Es sind auch bereits Tische und eine Tafel angeschafft worden. Allerdings fehlt es noch an der sonstigen schulischen Infrastruktur. Dennoch wurde bereits mit dem Unterricht in der neuen Schule begonnen. Kim Nathan sowie seine Frau haben mittlerweile die staatliche Genehmigung zum Unterrichten erhalten. Einer der älteren Heimbewohner, Anand, der sich auch sehr um die anderen Kinder kümmert, darf anscheinend ebenfalls unterrichten.

Wir hatten Ihnen ja in der letzten Info davon berichtet, wie schwierig die Lage für die behinderten oder anders benachteiligten Kinder ist. Wir haben hier die einmalige Gelegenheit, den Aufbau einer kleinen Schule von Anfang an mit zu unterstützen und eventuell sogar mit zu gestalten. Wenn alles klappt, werden wir im Mai dieses Projekt wieder besuchen. Dabei können wir unsere Vorschläge einbringen, die sicher dankbar aufgenommen werden.

Nach wie vor wird die Finanzierung der Schule und des Projekts insgesamt weiterhin ein Hauptproblem darstellen. Mit unserer einer Unterstützung können wir dazu einen wertvollen Beitrag leisten.

Erfahren Sie hier mehr über dieses Projekt.

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